Kanaren Research Materials







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Islas Canarias (kast.)
 
Kanarische Inseln
Flagge
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Wappen
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Über dieses Bild
Basisdaten
Land: Spanien
Verwaltungssitz: Santa Cruz de Tenerife
und Las Palmas de Gran Canaria[1]
Fläche: 7.492,49 km² [2]
Einwohner: 2.082.654 (1. November 2011)[3]
Bevölkerungsdichte: 278 Einw./km²
Ausdehnung: Nord-Süd: ca. 212 km
West-Ost: ca. 340 km
Zeitzone: UTC
UTC+1 (März bis Oktober)
ISO 3166-2: ES-CN
Website: www.gobcan.es
Politik und Verwaltung
Amtssprache: Spanisch
Autonomie seit: 16. August 1982
Präsident: Paulino Rivero Baute (CC)
Vertretung in den
Cortes Generales:
Kongress: 14 Sitze
Senat: 3 indirekt, 11 direkt gewählte Sitze
Gliederung: 2 Provinzen
Karte
Karte

Die Kanarischen Inseln (spanisch: Islas Canarias) sind eine Inselgruppe im östlichen Zentralatlantik, etwa 100 bis 500 Kilometer westlich des südlichen Marokko gelegen. Sie bilden eine der 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik in einer geographischen Region, die als Makaronesien bezeichnet wird. Dazu zählen auch die Kapverden, die Azoren, der Madeira-Archipel und die Ilhas Selvagens. Zwischen rund 27° 38' und 29° 30' nördlicher Breite und 13° 22' und 18° 11' westlicher Länge befinden sich die Kanaren zwischen 1.028 und 1.483 Kilometer vom Mutterland Spanien (Kap Trafalgar) entfernt, auf gleicher Breite mit beispielsweise der Sahara, Kuwait und Florida. Es gilt, im Gegensatz zum spanischen Festland, die Westeuropäische Zeit.

Die Kanaren bestehen aus sieben Hauptinseln und sechs Nebeninseln:

Hauptinseln Nebeninseln
Teneriffa 2.034 km² La Graciosa 29,05 km²
Fuerteventura 1.660 km² Alegranza 10,30 km²
Gran Canaria 1.560 km² Lobos 4,58 km²
Lanzarote 846 km² Montaña Clara 1,48 km²
La Palma 708 km² Roque del Este 0,06 km²
La Gomera 370 km² Roque del Oeste 0,015 km²
El Hierro 269 km²

Einige kleinere unbewohnte Felsinseln sind Anaga, Salmor und Garachico. Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3.718 Meter hohe Pico del Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.

Geologie [Bearbeiten]

Die Kanarenschwelle [Bearbeiten]

Die Inselgruppe der Kanaren befindet sich im Atlantischen Ozean am Ostrand des Kanarischen Beckens, welches bis in 6.501 Meter Tiefe abfällt. Dieses Seebecken besteht aus dem kleineren Nordbecken und dem größeren Südbecken, welche durch die Kanarenschwelle getrennt sind, an deren östlichem Ende sich die Kanaren erheben. Die Grenzen des gesamten Beckens bilden im Norden die Azorenschwelle, im Süden die Kapverdenschwelle und im Westen der Nordatlantische Rücken.

Vulkanismus und Erosion [Bearbeiten]

Piedra de la Rosa, eine Lavarosette, die durch sternförmige Risse in erkaltender Lava entstand

Es handelt sich bei den Kanarischen Inseln um einen Archipel, der seine Entstehung dem Intraplattenvulkanismus und vermutlich einem unter ihnen liegenden Hotspot eventuell in Kombination mit einer sogenannten Edge-Driven Convection (Plattenrandkonvektion) verdankt.[4]

Geologisch sind die Inseln noch jung. Die östlichen Inseln Fuerteventura und Lanzarote sind mit 22 Millionen Jahren bzw. 15,5 Mill. Jahren die ältesten. Gran Canaria entstand vor ca. 14,5 Millionen Jahren, La Gomera vor etwa 11 Millionen Jahren und Teneriffa vor ca. 12 Millionen Jahren. La Palma und El Hierro sind mit 2 bzw. 1,2 Millionen Jahren die jüngsten Inseln des Archipels.[5]

Jede Insel weist eine individuelle Entstehungsgeschichte auf, außer Lanzarote und Fuerteventura, die eine ähnliche geologische Geschichte durchlaufen haben. Die beiden Inseln waren über Jahrtausende hinweg, nämlich während des niedrigeren Wasserstandes in den Kaltzeiten, zu einer einzigen Insel verbunden. Auch heute trennt sie nur ein ca. 40 m tiefer und etwa 10 km breiter Kanal.[6]

Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens
Die endemische Kanarische Kiefer hat sich an den Vulkanismus angepasst, sie treibt nach der Verkohlung durch Brand wieder aus

Allgemein geht man von einer dreiphasigen Entstehungsgeschichte aus, welche mit Hilfe der Kalium-Argon-Datierung der vulkanischen Gesteine belegt ist: Sie begann vor etwa 36 Millionen Jahren mit unterseeischen Eruptionen, wobei sich aus Kissenlaven, Hyaloklastiten und Intrusionen zunächst unterseeische Berge aufbauten. Nach etlichen Millionen von Jahren ragten diese über die Meeresoberfläche hinaus und es bauten sich in anhaltenden Eruptionsserien Schildvulkane auf (vgl. Hawaii oder Surtsey). Danach gab es auf den ältesten Vulkaninseln Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria und La Gomera eine mehrere Millionen Jahre andauernde eruptive Pause, wobei man starke Erosion oberhalb des Meeresspiegels nachweisen kann. Späterer erneuter Vulkanismus im Pliozän und Quartär formte die Inseln. Auch hier sind Ruhephasen mit Erosionsschichten nachweisbar.[7]

In der Folge kam es auf allen Inseln zu wiederholten Malen zum Flankenkollaps und Trümmerlawinen, deren Schuttfächer bis weit ins Meer heute noch nachweisbar sind. Zusammen mit großen explosiven Ausbrüchen bildeten sich dabei auch die großen Calderen auf Gran Canaria, Teneriffa und La Palma.[8][9]

Die vulkanischen Aktivitäten halten mit großen Ausbrüchen im 18. Jahrhundert auf Lanzarote und dem letzten Ausbruch zu Lande auf La Palma 1971 bis in die heutige Zeit an: Seit dem 10. Oktober 2011 entsteht, ca. 270 m unter dem Meeresspiegel und wenige km südlich der Küste vor der Insel El Hierro ein neuer Vulkan[10], dessen Auswurfprodukte auch die Meeresoberfläche erreichen.

Klima [Bearbeiten]

Der Nordostpassat

Das mediterran-subtropische Klima der Kanaren ist aufgrund seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis zwischen dem 27. und 29. Breitengrad das ganze Jahr über angenehm, was dem Archipel den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings eingebracht hat. Der gleich bleibend kühle Kanarenstrom, ein Teil des Golfstroms, gleicht die Temperaturen aus, und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara meist fern. Eine Ausnahme bildet die mit Calima bezeichnete Wetterlage, die bei Ostwind trockene, warme Luft mit feinem Saharastaub auf die Inseln bringt. Grundsätzlich kann man zwischen einer Trockenzeit im Sommer und einer regenreicheren Zeit im Winter trennen. In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum höher als 25 °C, im Winter um 17 °C.

Wetterlage bei Calima

Hinzu kommt eine wesentliche Abhängigkeit des Klimas von der Topografie der Inseln. Der Nordostpassat hat dabei wesentlichen Einfluss auf die hohen westlichen Inseln, deren Nordosten durch starke Wolkenbildung an den Gebirgen deutlich feuchter und kühler ist als deren Süden. Da auf diesen Inseln die Höhenunterschiede im Vergleich zur Fläche sehr groß sind, gibt es deutlich zu differenzierende vertikale Klimazonen. Diese reichen von den trocken-heißen Küstenregionen über die feucht-kühle und deshalb oft bewaldete Zone, bis hin zu kühl-trockenen Zonen mit teilweisem Hochgebirgsklima. Wenig Einfluss hat der Passat auf die flachen östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura, auf denen durchweg ein arides (trockenes) Klima herrscht. Außerdem existieren auf allen Inseln in Bereichen tiefer Schluchten und hoher Felswände Mikroklimata mit großer Pflanzenvielfalt.

Flora [Bearbeiten]

Nebelwald auf La Gomera, ausgedehnte Flechtenvegetation
Eine Kanarische Kiefer kurz nach einem Waldbrand - Neue Triebe verweisen auf ihre Anpassung an die vulkanische Brandgefahr

Die Flora der Kanarischen Inseln zeichnet sich sowohl durch eine hohe Artenvielfalt als auch durch einen hohen Anteil an ortsspezifischen Pflanzenarten aus. Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf den Kanaren rund 2.000 Pflanzenarten, von denen 514 kanarische Endemiten sind, wovon wiederum 57 Prozent ausschließlich auf einer der Inseln vorkommen. Auf dem Archipel ist die Pflanzenwelt stark von der Höhenlage, der Regenmenge und der Bodenbeschaffenheit abhängig. Sie ist daher von Insel zu Insel äußerst unterschiedlich. In der Vegetationskunde werden die Kanaren zusammen mit Madeira der Makaronesischen Region zugerechnet. Ganz allgemein betrachtet, bestehen heute zur nordafrikanischen und mediterranen Flora enge verwandtschaftliche Beziehungen. Eine Besonderheit stellt die endemische Kanarische Kiefer dar, da bei Bränden ihre Rinde verkrustet und nachfolgend wieder Triebe ausbilden kann.

Fauna [Bearbeiten]

Kleine Kanareneidechse (Gallotia caesaris gomerae)
Springender Pottwal
Die bläuliche, auf La Palma endemische Buchfinkenunterart (Fringilla coelebs palmae)
Serinus canaria – der Kanarengirlitz, Vorfahr der gelb gezüchteten Kanarienvögel
Kanaren Weißling auf Teneriffa
Früher wirtschaftlich stark genutzt: Cochenillenschildlauskolonie auf einer Optunie
Laubfrosch in Ufernähe eines Wasser führenden Barrancos -Teneriffa

Die Tierwelt wird auf den Kanaren hauptsächlich von Reptilien und Vögeln bestimmt.

Bei den Reptilien trifft man am häufigsten auf die Kleine Kanareneidechse und die Westkanareneidechse. Eine Besonderheit auf El Hierro ist die unter Naturschutz stehende Population der größten Echsenart des Archipels, der Gallotia simonyi machadori (spanisch: Lagarto gigante) mit einer Länge von bis zu 75 cm. Sie ist eine Unterart der größten urzeitlichen Eidechsenart Gallotia simonyi simonyi des Archipels, welche ausgestorben ist. Des Weiteren lebt auf der Inselgruppe der West- und der Ostkanarenskink, sowie der Mauergecko.

Schlangen lebten ursprünglich nicht auf den Inseln, mittlerweile wurden jedoch auf Gran Canaria durch den Menschen ungiftige Kettennattern eingeführt, die sich stark vermehrt haben.[11] Ein Projekt mit einem Budget von etwa einer Million € und einer Laufzeit vom 1. September 2011 bis 1. September 2015 soll ihre Population deutlich und nachhaltig reduzieren.[12] Das größte Reptil der Kanaren sind die in Küstennähe lebenden Meeresschildkröten (Cheloniidae). Überhaupt ist die Meeresfauna artenreich. Erwähnenswert sind unter anderem einige Rochenarten, zahlreiche Haiarten wie Engelhaie, mehrere Hammerhaiarten, Makohaie, Weiße Haie, aber auch Schwertfische und Barrakudas, sowie große Thunfische, Meerbrassen, Papageifische, Zacken- und Ziegelbarsche, Flügelbutte und der Pollack. Zudem konnten bisher 28 Wal- und Delfinarten im Archipel nachgewiesen werden, darunter auch das größte lebende Raubtier – der Pottwal.

Die Vogelwelt der Kanaren setzt sich aus Endemiten der Kanaren und Madeiras, typischen Arten des Mittelmeerraums und Nordafrikas sowie paläarktischen Kosmopoliten zusammen. Von den Letzteren haben sich hier bei zahlreichen Arten endemische Unterarten herausgebildet.

Zu den endemischen Arten, die auch auf Madeira heimisch sind, zählen der Einfarbsegler, der Kanarenpieper und der Kanarengirlitz, die wilde Stammform des Kanarienvogels. Der Kanarenzilpzalp (Phylloscopus canariensis) brütet auf allen Kanareninseln, das Kanarengoldhähnchen lediglich auf den westlich gelegenen. Die Lorbeertaube und Bolles Lorbeertaube kommen nur auf La Palma, Teneriffa und Gomera, die letztere Art zudem auf El Hierro vor. Der Teydefink ist nur auf Teneriffa und Gran Canaria zu finden, der Kanarenschmätzer (Saxicola dacotiae) brütet mit etwa 1000 Paaren lediglich auf Fuerteventura.

Beispiele für typische Vogelarten aus dem Mittelmeerraum sind der Eleonorenfalke, die Mittelmeermöwe (ssp. atlantis), die Samtkopf-Grasmücke (ssp. leucogastra), der Weidensperling und der Südliche Raubwürger (ssp. koeningi). Beispiele für Vertreter der nordafrikanischen Avifauna sind das Felsenhuhn, der Wüstenfalke, die Kragentrappe, das Sandflughuhn, der Rennvogel und der Wüstengimpel. Bei den hier endemischen Unterarten europäisch verbreiteter Vögel sind vor allem die des Buchfinken (F. c. canariensis und palmae) und der Blaumeise (C. c. teneriffae) zu nennen, die von den Nominatformen deutlich abweichen. Weitere endemische Unterarten gibt es von Turmfalke, Schleier- und Waldohreule, Buntspecht, Gebirgsstelze, Amsel, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen und Alpenkrähe („Graja“).[13][14][15]

Mit mehreren tausend Arten ist die Insektenwelt vertreten. Dazu gehören zahlreiche Schmetterlinge mit endemischen Arten wie der Kanaren-Weißling (Pieris cheiranthi), der Kanarische Admiral (Vanessa vulcania) und das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides). Häufig anzutreffen sind Libellen. Auch Heuschrecken sind häufig. Lästig werden konnten aus Afrika kommende gefräßige Heuschreckenschwärme bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Heute werden diese schon draußen auf dem Meer mit Insektiziden so traktiert, dass es diese Bedrohung praktisch nicht mehr gibt.

Aus wirtschaftlichen Gründen wurde aus Mittelamerika die Cochenilleschildlaus nebst ihrer Wirtspflanze die Opuntie eingeführt. Aus den Läusen wurde ein karminroter Farbstoff gewonnen, der mittlerweile aber synthetisch hergestellt wird.

In den dauerfeuchten Nebelwäldern haben sich auch Amphibien angesiedelt.

Die wenigen frei lebenden Säugetiere sind mit Ausnahme der meisten Fledermäuse (wie der Madeira-Fledermaus, der Alpenfledermaus oder der Weißrandfledermaus) erst nach der Eroberung ausgesetzt worden oder als Mitreisende eingewandert. Erst in den 1980er Jahren wurde auf Fuerteventura und nachfolgend auch auf Lanzarote eine endemische Spitzmausart entdeckt und als eigenständige Art erfasst. Insbesondere die Wildziege, der Europäische Mufflon, der Mähnenspringer und das Wildkaninchen richten an der endemischen Pflanzenwelt der Kanaren schwere Schäden an. Verwilderte Hauskatzen werden dafür verantwortlich gemacht, dass die großen Echsen der westlichen Inseln heute vom Aussterben bedroht sind.

Verbreitung invasiver Säugetiere auf den Kanarischen Inseln[16]
Lanzarote Fuerteventura Gran Canaria Teneriffa La Gomera La Palma El Hierro
Algerischer Igel (Atelerix algirus) x x x x
Hausspitzmaus (Crocidura russula) x
Etruskerspitzmaus (Suncus etruscus) x
Nilflughund (Rousettus aegyptiacus) x
Hauskatze (Felis catus) x x x x x x x
Wildziege (Capra hircus) x x x x x x x
Europäischer Mufflon (Ovis gmelini) x
Mähnenspringer (Ammotragus lervia) x
Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus) x
Hausratte (Rattus rattus) x x x x x x x
Wanderratte (Rattus norvegicus) x x x x x x x
Westliche Hausmaus (Mus domesticus) x x x x x x x
Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) x x x x x x x

Als Haustiere gehalten werden: Ziegen, Schafe, Pferde, Esel, Mulis, Schweine, Kühe, Hunde, Katzen, Dromedare (als Lasttier gehalten auf Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria), Hühner und Puten.

Naturschutzgebiete [Bearbeiten]

Caldera de Taburiente (La Palma)

Insgesamt gibt es auf dem Archipel 146 Naturschutzgebiete, die sich auf 301.335 Hektar ausdehnen. Darunter sind elf Naturparks mit einer Gesamtfläche von 111.022 Hektar, sowie 131 verschiedene Naturreservate, Naturdenkmäler, Landschaftsschutzgebiete, Orte von wissenschaftlichem Interesse und Ländliche Parks. Ebenfalls dazugehörig, haben die Kanaren in ihrer autonomen Gemeinschaft die meisten Nationalparks in Spanien, vier von insgesamt 13, mit einer Gesamtfläche von 32.681 Hektar[17]:

Bevölkerung [Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsstruktur nach Alter (1. Januar 2005)

Bis ins 15. Jahrhundert war der Archipel von den einzelnen Inselbevölkerungen die keinen Kontakt zueinander hatten bewohnt. Obwohl sie sich in Sprache und Kultur unterschieden wurde für alle Insulaner der Name „Guanchen“ eingeführt. Durch die spanische Eroberung wurde zwar deren Kultur nahezu vernichtet, jedoch vermischten sich viele dieser Ureinwohner mit den neuen Siedlern, einige bekamen sogar Ländereien zurück. Deshalb hat noch heute eine nicht gerade geringe, aber dennoch nicht zu beziffernde Anzahl der Einheimischen guanchische Vorfahren. Den größten Teil der heutigen Bevölkerung bilden Spanier.

Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Kanarischen Inseln ist im vergangenen Jahrhundert stetig angestiegen. Der Trend verstärkt sich weiter, so dass laut INE im Mai 2006 die 2-Millionen-Einwohner-Marke überschritten worden ist. Die Entwicklung der Bevölkerung nach dem Einwohnermelderegister (Padrón Municipal de habitantes) ab 2003 stellt sich wie folgt dar:[18][19]

2003 2004 2005 2006 2007 2008
Spanien gesamt 42.717.064 43.197.648 44.108.530 44.708.964 45.200.737 45.828.172
Kanaren gesamt 1.894.868 1.915.540 1.968.280 1.995.833 2.025.951 2.075.968
Teneriffa 799.889 812.839 838.877 852.945 865.070 886.033
Gran Canaria 789.908 790.360 802.247 807.049 815.379 829.597
Lanzarote 114.715 116.782 123.039 127.457 132.366 139.506
Fuerteventura 74.983 79.986 86.642 89.680 94.386 100.929
La Palma 85.631 84.282 85.252 86.062 85.933 86.528
La Gomera 19.580 21.220 21.746 21.952 22.259 22.622
El Hierro 10.162 10.071 10.477 10.688 10.558 10.753

Das starke Bevölkerungswachstum resultiert hauptsächlich aus Einwanderungen, angeführt von Bürgern aus der Europäischen Union (ohne Spanien: 129.039) und den Ländern Lateinamerikas (77.502).[20] Insgesamt lebten im Jahr 2007 (Stand: 1. Januar) 250.736 behördlich registrierte Bürger ohne spanische Staatsangehörigkeit auf den Kanaren, das entspricht einem Anteil von 12,36 %. Der größte Teil davon (114.500) lebt auf Teneriffa und Gran Canaria (64.662).[20] Hinzu kommen noch 25.928 Bürger aus anderen Autonomen Gemeinschaften Spaniens (Stand: 2006).[18]

Die größten Städte [Bearbeiten]

Santa Cruz de La Palma

Die bevölkerungsreichsten Städte auf den Kanarischen Inseln sind (Stand: 1. Januar 2007):[21]

Stadt Insellage Einwohner
Las Palmas de Gran Canaria Gran Canaria 377.203
Santa Cruz de Tenerife Teneriffa 221.956
San Cristóbal de La Laguna Teneriffa 144.347
Telde Gran Canaria 98.399
Arona Teneriffa 72.328
Santa Lucía de Tirajana Gran Canaria 58.335
Arrecife Lanzarote 56.834
San Bartolomé de Tirajana Gran Canaria 49.601
La Orotava Teneriffa 40.644
Puerto del Rosario Fuerteventura 31.808
Los Llanos de Aridane La Palma 20.170
Santa Cruz La Palma 17.353

Religion [Bearbeiten]

Kathedrale Santa Ana in Las Palmas
Iglesia de La Conception in La Laguna (Teneriffa)
Jungfrau von Candelaria, Schutzpatronin der Kanarischen Inseln (Teneriffa)

Über 90 Prozent der kanarischen Bevölkerung sind römisch-katholischer Konfession. Die zum Erzbistum Sevilla gehörenden Kanaren bestehen seit der Aufteilung eines gemeinsamen Bistums im Jahre 1819 aus zwei Diözesen:

Die Diözese San Cristóbal de La Laguna (Diócesis Nivariense oder Diócesis de Tenerife) wurde am 1. Februar 1819 mit Hilfe von Papst Pius VII. gegründet und ist mit dem Gebiet der Provinz Santa Cruz de Tenerife deckungsgleich. Sie hat ihren Sitz in San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa und ist für die westlichen Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro zuständig. Der Wohnsitz des derzeit zwölften Bischofs der Diözese, Bernardo Álvarez Afonso, und Sitz des Ordinariates ist der Palacio Salazar. Das Gebäude wurde nach einem Brand im Jahr 2006 originalgetreu restauriert. Die Kathedrale Santa María de los Remedios war vor der Aufteilung des Archipels auf zwei Diözesen eine Gemeindekirche. Die Kirche wird seit einigen Jahren renoviert. In der Zwischenzeit wird die Kirche Iglesia de la Inmaculada Concepción de la Virgen María als Bischofskirche genutzt.

Die Diözese der Kanarischen Inseln (Diócesis de Canarias) erstreckt sich exakt über die Provinz Las Palmas und ist damit für die östlichen Inseln Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria zuständig. Am 26. November 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. Francisco Cases Andreu zum neuen Bischof der Diözese der Kanarischen Inseln. Er wurde der Nachfolger des am selben Tag aus Altersgründen zurückgetretenen Bischofs Ramón Echarren Istúriz.

Sitz des Bischofs ist der Bischofspalast (Palacio Episcopal) am Plaza de Santa Ana, gegenüber der fünfschiffigen Kathedrale Santa Ana im historischen Stadtteil Vegueta in Las Palmas de Gran Canaria. Den Grundstein der Kathedrale legte man bereits im Jahre 1497. 1570 wurde sie erstmals bezogen. Da sich der Bau der Kathedrale über Jahrhunderte hinzog, sind hier erst gotische Stile nach Plänen von Diego Alonso de Montaude, später barocke und zuletzt neoklassizistische Stile eingeflossen. In einem Seitenschiff der Kathedrale befindet sich ein Diözesanmuseum (Museo Diocesano de Arte Sacro), welches unter anderem ein Porträt des Bischofs Codina Augerolas aus dem 19. Jahrhundert beherbergt.

Sprache [Bearbeiten]

Hauptartikel: Kanarisches Spanisch

Die offizielle Landessprache auf den Kanarischen Inseln ist heute Spanisch. Der kanarische Dialekt des Spanischen ist vergleichbar mit dem, wie er in Kuba (Kubanisches Spanisch) und Puerto Rico gesprochen wird. Typische Besonderheiten sind das häufige Fehlen des Buchstabens s in der Aussprache und der Ersatz der 2. Person Plural durch die 3. Person Plural. Auch viele Wörter unterscheiden sich von denen auf dem Festland (Beispiel: guagua statt autobús).

Vor der spanischen Eroberung wurde auf jeder Kanareninsel ein eigener Dialekt der Ursprache Guanche gesprochen. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass einst auch eine mit dem Libysch-Berberischen verwandte Schrift existierte. Durch die Verschleppung der vor allem männlichen Guanchen und der damit einhergehenden systematischen Ausrottung ihrer Kultur sind heute nur noch wenige Sprachstücke überliefert, die aber teilweise noch gebräuchlich sind. Nur auf La Gomera ist die Pfeifsprache El Silbo noch heute gebräuchlich, diese wird wegen der Gefahr des Aussterbens mittlerweile an Grundschulen der Insel unterrichtet. Es wird vermutet, dass die Ursprünge dieser Sprache bis in die Guanchenzeit zurückreichen.

Afrikanische Flüchtlinge [Bearbeiten]

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Die Inseln werden in den letzten Jahren vermehrt von Flüchtlingen aus Afrika unter sehr schwierigen Bedingungen, nämlich der Überquerung des Kanarenstroms als Teil des Golfstroms, mit kleinen Booten angesteuert. Bisheriges Rekordjahr war 2002 mit 9.929 Flüchtlingen, 2005 waren es nach Angaben des spanischen Innenministeriums noch 4.751. 2006 gab es einen Anstieg auf etwa 31.000 Migranten, wobei im September erstmals auch asiatische Flüchtlinge aufgegriffen wurden. Dieser enorme Aufwärtstrend setzte sich mit etwa 4.500 Einwanderern im ersten Halbjahr 2007 nicht fort. Die trotzdem hohe Zahl wird mit der verstärkten Bewachung der Straße von Gibraltar und der Ausstellung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen für illegale Einwanderer seitens der spanischen Regierung in der Vergangenheit in Verbindung gebracht. Von denen, die im Jahre 2006 die Kanaren erreicht haben, konnten nur knapp 10 Prozent in ihre Heimat zurückgebracht werden. Gründe sind das Schweigen der Flüchtlinge zu ihrer Herkunft, sowie noch nicht existierende Rückführungsabkommen mit den afrikanischen Ländern. Im November 2006 fand erstmals die „EU-Afrika-Konferenz für Migration und Entwicklung“ statt, die sich ebenfalls mit dem Problem der illegalen Einwanderung beschäftigte. Der Einsatz der Frontex soll nach Verdoppelung der EU-Gelder ab 2008 permanenten Charakter bekommen. Die Grenzkontrollmission versucht, mit Hilfe verschiedener europäischer Patrouillenboote, unterstützt von Aufklärungsflugzeugen, das Ablegen von Flüchtlingsbooten an der afrikanischen, insbesondere der senegalesischen Küste, von der etwa die Hälfte aller Flüchtlingstransporte starten, zu verhindern. Es gibt eine Schätzung der Guardia Civil, dass zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 21. August 2007 mindestens 1.260 Bootsflüchtlinge bei der Überfahrt von Afrika auf die Kanaren ums Leben gekommen seien.[22] Andere vermuten eine mehrfach höhere Opferzahl.

Geschichte [Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte der Kanarischen Inseln

Vorkoloniale Zeit [Bearbeiten]

La Gomera Valle Gran Rey Statur des großen Königs

Die Herkunft der Ureinwohner der Kanaren ist für die Forschung im Detail noch ungeklärt. Skelettfunde aber vor allem überlieferte Ortsnamensbezeichnungen verweisen darauf, dass die Großzahl der eingewanderten, oder dorthin verschleppten Ureinwohner aus Nordafrika kamen und von dem dort siedelnden Volk der Berber abstammen. Die Bevölkerung der einzelnen, in Sichtweite zueinander gelegenen Inseln hatten keinen, oder nur sehr seltenen Kontakt, zueinander. Diese Erkenntnis basiert auf den derzeitigen Forschungsstand, dem zu Folge die Ureinwohner der Kanaren über keine Hochsee tauglichen Boote verfügten.

Die größeren Inseln (wie Teneriffa) waren in mehrere Stammesgebiete unterteilt, die jeweils von einer Adelskaste regiert worden sind. Den nur spärlich erhaltenen Überlieferungen von Chronisten folgend, gab es auch auf den kleineren Inseln wie La Gomera und El Hierro eine solche Adelskaste. Die Bevölkerungsdichte war auf allen Inseln gering. Auf Lanzarote, die als erste der Kanarischen Inseln erobert wurde, zählte man nur 400 Ureinwohner.

Guanchendarstellung in einem Museum im La Oratavatal/ Teneriffa

Die Urbevölkerung wird als groß gewachsen und hellhäutig beschrieben. Skelettfunde belegen das viele Urkanarier blonde oder rötliche Haare gehabt haben. Da es auf den Vulkaninseln keinerlei Metalle gibt, fertigten sie ihre Waffen aus Holz, Steinen, Obsidian und Knochen. Pfeil und Bogen, das Rad sowie eine allgemein gebräuchliche Schrift waren den Ureinwohnern unbekannt. In Steinritzungen enthaltene seltene Inschriften verweisen auf die Berberabstammung sind aber nur als Ausnahme feststellbar.[23]

Pyramiden in Güímar/Teneriffa – nach derzeitigem Forschungsstand sind diese erst im 19. Jahrhundert ohne Mörtel erbaut worden.
Ohne Mörtel errichtetes, behauenes und unbehauenes Trockenmauerwerk, in direkter Nachbarschaft auf El Hierro

Die vorkoloniale Bevölkerung der Kanaren erwirtschaftete die Grundlage ihrer Existens zuvorderst als Hirten und Ackerbauern - seltene Netzfunde belegen aber auch, dass zu mindestens auch Strandfischerei betrieben worden ist. Für den Fischfang wurden auch Euphorbiengewächse eingesetzt, die in flache Lagunen geworfen wurden und deren Wolfsmilchsaft die Fische durch Vergiftung kurzzeitig betäubte. [24]Des weiteren belegen Muschelschalenfunde in von Archäologen entdeckten Wohnstätten eine diesbezügliche Sammleraktivität der Ureinwohner. Auch die Jagd ist als Nahrungsergänzung nachgewiesen.[25] Weitere archäologische Funde beweisen auch, dass natürliche Höhlen des Vulkangesteins von den Ureinwohnern oft als Wohnstatt genutzt worden sind, - aber auch das einfache Hütten, sowie ohne Mörtel erbaute Steinhäuser (selten), zu Wohnzwecken aber auch für Versammlungen erbaut worden sind. Das in vorkolonialer Zeit bereits existente Maurerhandwerk - das ohne die Verwendung eines Mörtels stabile Mauern errichten konnte (Verkeiltechnik), ist auf allen Kanarischen Inseln bis in die Neuzeit hinein, in meisterlicher Perfektion erhalten geblieben. Von Archäologen entdeckte Feuerstellen in ausgegrabenen Hütten, Häusern oder auch als Wohnstatt genutzten Höhlen wurden mit der Radiokarbonmethode untersucht - keine Feuerstelle war dem Untersuchungsergebnis zu Folge älter als 3000 Jahre. Nur wenig ist über die soziale Kultur der Ureinwohner überliefert worden, neben dem schon erwähnten Kastenwesen, wurde berichtet, dass die Frauen ihre Sexualität polygam ausgerichtet haben, dies vermutlich der Inzuchtgefahr wegen.[26]

Kolonialzeit [Bearbeiten]

Die Eroberung der Kanaren – historische Darstellung

Die belegbare Geschichte der Kanarischen Inseln beginnt erst mit der Eroberung des Archipels durch den Normannen Jean de Béthencourt und seinem Gefolgsmann Gadifer de la Salle Anfang des 15. Jahrhunderts. Béthencourt wurde vom kastilischen König Heinrich III. unter dem Deckmantel christlicher Mission, aber doch eher aus wirtschaftlichem Interesse, auf die Kanaren geschickt. Die Eroberung aller Inseln erstreckte sich jedoch über fast ein Jahrhundert, von der ersten Ankunft Béthencourts 1402 auf Lanzarote bis zur Unterwerfung der letzten Insel Teneriffa durch Alonso Fernández de Lugo 1496. Während dieser Zeit ging die bis dahin noch steinzeitliche Kultur der Guanchen, der Ureinwohner der Inselgruppe, nahezu verloren, einerseits durch massive Unterdrückung durch die Eroberer, andererseits durch Interesse der Altkanarier an mitgebrachten Neuerungen.

In den Folgejahren wechselte das Archipel mehrmals die Besitzer bis es 1479 dem königreich Kastilien zugesprochen wurde. Seit dem Ende der Eroberungszüge 1496 gehören die Kanaren politisch zu Spanien.

Das 16. und 17. Jahrhundert stand im Zeichen der Ausbeutung durch Großgrundbesitzer, Skalvenhändler und Piraten die ihr Unwesen in den umliegenden Gewässern trieben. Die neuen Herren über die Inseln verschrieben sich fortan der Umsiedlung der Altkanarier innerhalb des Archipels, verkauften sie als Sklaven aufs Festland und setzten die Bewohner einem verstärkten Assimilationsdruck aus. Im Zuge dieser Politik übernahm die einheimische Bevölkerung weitgehend die fremde Kultur und Sprache, so dass sie bereits 1514 den Spaniern rechtlich gleichgestellt wurde; sie wurde Teil des etablierten Feudalsystems.

Für Kolumbus und alle späteren Amerikafahrer waren Gran Canaria und Gomera aufgrund der dort vorhandenen, sicheren, natürlichen Häfen, die letzten Anlaufpunkte vor den großen Atlantiküberquerungen.

Das 16. Jahrhundert zeichnete sich durch eine weitere Intensivierung der Landwirtschaft aus, vor allem durch die Anpflanzung von Zuckerrohr. Die Zuckerindustrie geriet jedoch später in eine Krise und man begann auf eingeführte Nutzpflanzen wie Kartoffeln und Mais umzuschwenken.

jüngere Geschichte [Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert öffneten sich die Inseln und schlossen einen Kompensationshandel mit Frankreich und England ab, bei dem sie vor allem den roten Cochenille-Farbstoff exportierten. 1852 wurde der Archipel zur Freihandelszone erklärt.

Nach dem Tod des spanischen Diktators Franco 1975 wurden die Kanaren 1982 im Zuge der Regionalisierung zu einer der 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens. 1986 tritt Spanien der Europäischen Gemeinschaft bei.

Wappen [Bearbeiten]

Beschreibung: Im blauen Wappenschild sind zweimal pfahlweise gestellte drei silberne Dreiecke und ein Dreieck im Schildfuß. Eine goldene Krone ruht auf dem Schild. Darüber im schwebenden silbernen Band die Devise in Majuskeln ‚Océano‘.

Schildhalter sind zwei braune Hunde mit blauem Halsband.

Bemerkung: Dem Wappen fehlt das Postament.

Regierung und Verwaltung [Bearbeiten]

Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]

Die Autonome Gemeinschaft der Kanaren besteht aus zwei Provinzen:

Provinz Provinzhauptstadt Lage Karte Inseln Wappen Flagge
Provinz Las Palmas Las Palmas Lage der Provinz Las Palmas Karte der Provinz Las Palmas östliche Inseln:
Gran Canaria
Fuerteventura
Lanzarote
Wappen der Provinz Las Palmas Flagge der Provinz Las Palmas
Provinz Santa Cruz de Tenerife Santa Cruz Lage der Provinz Santa Cruz de Tenerife Karte der Provinz Santa Cruz de Tenerife westliche Inseln:
Teneriffa
La Palma
La Gomera
El Hierro
Wappen der Provinz Santa Cruz de Tenerife Flagge der Provinz Santa Cruz de Tenerife

Die lokalen Verwaltungsbehörden sind die eigenen Cabildos Insulares jeder der sieben Inseln, deren Zusammenschluss heißt Mancomunidad de Cabildos. Die Cabildos Insulares sind wiederum in Gemeinden unterteilt.

Verwaltung [Bearbeiten]

Der Sitz des Parlamentes der Kanaren ist Santa Cruz, der Sitz des Präsidenten jedoch wechselt alle vier Jahre zwischen Gran Canaria und Teneriffa. Die Legislaturperiode des Parlaments dauert vier Jahre.

Derzeitige Regierung [Bearbeiten]

Paulino Rivero, Präsident der Kanarischen Inseln

Bei der letzten Wahl vom 22. Mai 2011 haben 931.010 Wähler von 1.580.359 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von 58,9 Prozent entspricht. Es formte sich eine Regierungskoalition aus PSOE und Coalición Canaria (CC), die aus folgender Sitzverteilung resultiert:

  • PSOE (sozialistische Partei) 15 (–11) Sitze – 33,9 % (–13,5 %)
  • Partido Popular (PP) (christlich-konservative Partei) 21 (+6) Sitze – 31,9 % (+7,9 %)
  • Coalición Canaria (CC) (nationalistische und liberale Regional-Partei) 21 (+2) Sitze – 24,9 % (+0,7 %)
  • Nueva Canarias (NCa) 3 (+3) Sitze – 9,1 % (+3,7 %)

Die Partei Nueva Canarias (NCa) bestand bei der Wahl 2011 aus einem Wahlbündnis aus Nueva Canarias-Nueva Gran Canaria (NC-NGC), Nueva Fuerteventura (NF), Nueva Gomera (NG), Socialistas x Tenerife (SxTF), Los Verdes de Canarias (LVC), Partido Nacionalista de Lanzarote (PNL), Partido de Independientes de Lanzarote (PIL), Asambleas Municipales de Fuerteventura (AMF), Socialistas x La Gomera (SxLG) und Iniciativa por La Palma (INPA).

Präsident der Kanarischen Inseln ist seit 2007 Paulino Rivero Baute von der regionalen Partei Coalición Canaria (CC). Zunächst regierte er in einer Koalition mit der Partido Popular PP. Diese stieg im Oktober 2010 aus der Regierung aus, da die CC angekündigt hatte, dass ihre Abgeordneten in den Cortes Generales (gesamtspanisches Parlament) dem Haushaltsentwurf der PSOE-Regierung zustimmen würden. Danach regierte die CC bis zur Kommunalwahl 2011 als Minderheitsregierung.

Vertretung im Spanischen Parlament [Bearbeiten]

Das gesamtspanische Parlament in Madrid (Cortes Generales) besteht aus zwei Kammern: dem Abgeordnetenhaus (Congreso, 350 Sitze) und dem Senat (Senado), derzeit 259 Sitze). Im Abgeordnetenhaus sind die Kanaren derzeit mit insgesamt 15 in den beiden Provinzen Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas als Wahlkreisen direkt gewählten Abgeordneten vertreten. Im Senat sind es 11 direkt in den Inselwahlkreisen gewählte Senatoren (Gran Canaria und Teneriffa je drei, Fuerteventura, Gomera, Hierro, Lanzarote und La Palma je ein Senator). Hinzu kommen drei vom kanarischen Parlament bestimmte (also indirekte) Senatoren.

Wirtschaft [Bearbeiten]

Fischfang (Hochseeangeln) auf El Hierro

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der kanarischen Wirtschaft betrug im Jahr 2007 rund 42,4 Milliarden Euro. Rund 71 % davon wurden im Dienstleistungssektor (inklusive Tourismus) erwirtschaftet, gefolgt vom Baugewerbe (4,7 Milliarden), Industrie und Handel (1,7 Milliarden), Energie (1,1 Milliarden) sowie Landwirtschaft, Viehwirtschaft und Fischerei (0,5 Milliarden).[27] Insgesamt wuchs das kanarische BIP von 2006 auf 2007 um 7,17 %.[28]

Landwirtschaft [Bearbeiten]

Vor dem Aufkommen des Massentourismus in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts lebten die Kanarios vor allem von Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei.[29] Dieser Wirtschaftszweig spielt heute, gemessen am BIP, eine vergleichsweise geringe Rolle.

Der Großteil der landwirtschaftlichen Produktion wird durch den Anbau von Bananen erzielt; weitere nennenswerte Erzeugnisse sind Tomaten, Gurken, Schnittblumen, Kartoffeln und Wein.[30] Es werden aber auch andere Südfrüchte wie Clementinen, Zitronen, Papaya und Mango angebaut. Die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche im Jahr 2006 belief sich auf 51.867 Hektar.[31]

Tourismus [Bearbeiten]

Der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig ist der Tourismus, denn die Kanaren werden jährlich von mehr als neun Millionen ausländischen Gästen besucht. Die wichtigsten touristischen Zentren befinden sich auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Im Jahr 2007 wurden rund 14,2 Milliarden Euro, also 31,09 % des BIP in der Tourismusbranche umgesetzt (2006: 13,5 Milliarden).[28] Die Zahl der Gäste ging von 2006 auf 2007 um 6,6 % auf rund 9,33 Millionen zurück.[28] Die weitaus meisten Touristen kommen aus Großbritannien, gefolgt von Deutschen, Holländern und Iren; davon reisten 3.410.165 nach Teneriffa, 2.713.728 nach Gran Canaria, 1.471.979 nach Fuerteventura und 1.618.335 nach Lanzarote.[32] Im Jahr 2012 sank die Zahl der Besucher vom spanischen Festland aufgrund der Wirtschaftskrise um rund 2,1 Prozent. Insgesamt waren es mit 10.101.493 Touristen jedoch nur 0,4 Prozent weniger Gäste. Bei Kreuzfahrern werden die Kanarischen Inseln dagegen immer beliebter: Allein Teneriffa verzeichnete mit 152 Schiffen und 398.000 Kreuzfahrern 2012 einen Rekord. [33]

Blick auf Santa Cruz de Tenerife; von links nach rechts: Kongresszentrum, Rückseite des Auditorio de Tenerife, Hafen, Anaga-Gebirge

Industrie, Bauwirtschaft und Energie [Bearbeiten]

Die Industrie konzentriert sich hauptsächlich auf die Energie- und Wasserwirtschaft, aber auch auf Lebensmittel-, Tabak- und andere Leichtindustrien. Insgesamt ging die Industrieproduktion im Jahr 2007 um 0,3 % zurück (2006: −1,48 %).[34]

Das Baugewerbe steht mit einem Anteil von 11,2 % am BIP an zweiter Stelle nach dem Dienstleistungssektor.[27] Die Anzahl der Baugenehmigungen ist von 2006 auf 2007 von 5.053 auf 4.012 zurückgegangen.[35]

Außenhandel [Bearbeiten]

Der wichtigste Handelspartner der Kanaren ist die Europäische Union, und hier besonders Spanien. Das Außenhandelsdefizit der Kanaren betrug im Jahr 2007 rund 14 Milliarden Euro; der größte Teil davon, rund 10 Milliarden, ist auf Importe aus Spanien zurückzuführen.[36]

Arbeitsmarkt und Beschäftigung [Bearbeiten]

Laut Nationalem Statistikamt (INE) betrug das Brutto-Monatsgehalt eines Arbeitnehmers auf den Kanaren im Jahr 2006 durchschnittlich 1.300 Euro und ist damit das zweitniedrigste spanienweit. Hinzu kommt, dass ein kanarischer Arbeitnehmer mit durchschnittlich 146,1 Monatsstunden die drittlängste Arbeitszeit des Landes hat. 2005 hatte die Autonome Region Kanarische Inseln den zweithöchsten Anstieg der Arbeitslosenquote Spaniens.[37] Die Arbeitslosenquote lag Ende Dezember 2012 bei 32,96 Prozent. Die Zahl hat sich seit dem Jahr 2007 verdreifacht.[38] Damit haben die Kanaren die zweithöchste Arbeitslosigkeit aller automonen Regionen Spaniens.[39]

Steuerliche Sonderregelungen [Bearbeiten]

Seit Januar 2000 existiert die Sonderzone ZEC (Zona Especial Canaria), die zunächst bis 31. Dezember 2008 von der Europäischen Union genehmigt war, und im Januar 2007 von der EU bis ins Jahr 2019 verlängert wurde. Diese von der spanischen Zentralregierung und der Regionalregierung gegründete und dem spanischen Wirtschaftsministerium angegliederte Organisation hat zur Aufgabe, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Archipels zu fördern und zu erweitern, damit sie nicht nur von den vorherrschenden Wirtschaftszweigen Tourismus und Bau abhängt. Deshalb gibt es sogenannte ZEC-Unternehmen, die sich zu bestimmten Investitionen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen verpflichten, und somit beispielsweise von einem reduzierten Satz der spanischen Körperschaftsteuer von nur 4 Prozent profitieren können (normal in Spanien 30 Prozent). Auf den Inseln Gran Canaria und Teneriffa ist eine Mindestinvestition von 100.000 Euro und die Schaffung von fünf Arbeitsplätzen Voraussetzung, auf den anderen Inseln mit geringerer Wirtschaft sind es 50.000 Euro und drei Neueinstellungen. Eine Hauptaufgabe der ZEC ist es, ausländisches Kapital auf die Kanaren zu holen. Bereits über 78 Prozent der Investitionen im Niedrigsteuergebiet stammen aus dem Ausland, davon über 13 Prozent aus Deutschland, was damit nach Spanien zum größten Investor unter den zugelassenen ZEC-Unternehmen wurde. Des Weiteren wird hier geregelt, dass die spanische Mehrwertsteuer auf den Inseln nicht gilt. Dafür wird die IGIC (Impuesto General Indirecto Canario), eine deutlich niedrigere Inselsteuer, erhoben. Hierbei handelt es sich um eine den Endverbraucher belastende indirekte Steuer, die der Mehrwertsteuer gleich kommt, mit einem generellen Steuersatz von 7 Prozent ab dem 1. Juli 2012.[40]

Infrastruktur [Bearbeiten]

Der Archipel ist rund zwei Flugstunden von der iberischen Halbinsel, und etwa vier Flugstunden von Mitteleuropa entfernt. Es gibt Direktflüge in die wichtigsten Städte Spaniens, Europas und Lateinamerikas. Jede Insel besitzt inzwischen einen eigenen Flughafen, wobei die Flughäfen Teneriffa Süd und Gran Canaria zu den verkehrsreichsten Spaniens zählen. Auch untereinander sind die Inseln durch zahlreiche Fluglinien verbunden. Diese werden hauptsächlich von der in Telde auf Gran Canaria ansässigen kanarischen Fluggesellschaft Binter Canarias übernommen. Eine weitere, im Jahre 2001 gegründete, kanarische Fluggesellschaft ist Islas Airways.

Untereinander sind die Inseln mit zahlreichen Fähren, unter anderem der Reedereien Fred. Olsen Express, Compañía Trasmediterránea und Naviera Armas, verbunden.

Bereits von 1904 bis 1959 fuhr auf Teneriffa eine Straßenbahn. Seit März 2007 fährt als einzig schienengebundenes Verkehrsmittel der Kanaren wieder eine Straßenbahn, die Tranvia Tenerife zwischen der Hauptstadt Santa Cruz und der Universitätsstadt La Laguna.

Wissenswert [Bearbeiten]

Universität in San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa
  • Die Kanaren sind ein wichtiger Kommunikationsknoten zwischen Europa, Afrika und Amerika – dort findet sich die höchste Dichte an Überseekabeln weltweit.
  • Seit Dezember 2006 gehören die Kanaren zur Gruppe der besonders schutzbedürftigen Meeresgebiete der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO. Das bedeutet, dass ein Umkreis von zwölf Seemeilen (rund 22,2 Kilometer) für den Transit von Schiffen mit gefährlicher Fracht komplett gesperrt ist.
  • Die Kanaren verfügen über die eigene öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehanstalt Televisión Canaria mit Sitz in Las Palmas de Gran Canaria.
  • Auf den Inseln gibt es rund 1.250 Zweigstellen der wichtigsten spanischen und vieler ausländischer Banken.
  • Die Kanaren verfügen über zwei Universitäten, auf Gran Canaria in Las Palmas und auf Teneriffa in San Cristóbal de La Laguna.
  • Alle wichtigen Länder der Welt sind mit Konsulaten vertreten, von denen einige darüber hinaus ein Wirtschafts- und Handelsbüro unterhalten.
  • Personen, auch EU-Ausländer, die auf den Kanaren mit Erstwohnsitz gemeldet sind, erhalten mit ihrer Meldebescheinigung Vergünstigungen, wie beispielsweise Ermäßigungen auf interinsuläre Flüge und Fähren sowie für Flüge auf das spanische Festland und die Balearen.

Flughäfen [Bearbeiten]

Kultur [Bearbeiten]

Durch die ereignisreiche Vergangenheit des Archipels sind die Kulturgüter der Inseln das Ergebnis einer Kulturvermischung, geprägt durch Guanchen, Berbergruppen, europäische Kolonialherren und die Sitten und Gebräuche, die durch Handelsschifffahrt, hauptsächlich vom amerikanischen Kontinent, auf die Inseln gebracht wurden. Es gibt zahlreiche archäologische Fundstätten, von denen wertvolle Funde in ethnografischen und anthropologischen Museen zu sehen sind. Ein einmaliges Kulturgut ist die Pfeifsprache El Silbo, die die Ureinwohner der Kanaren entwickelten, und die heute wieder in Schulen auf La Gomera gelehrt wird.

Von César Manrique gestalteter Toiletteneingang in einem Kaktusgarten auf Lanzarote

An vielen Plätzen und Straßen kann man historische und künstlerische Monumente bewundern, deren Architektur, Bildhauerei und Malerei die kanarische Identität zum Ausdruck bringen. Hier sind insbesondere die Werke des Künstlers und Naturschützers César Manrique von der Insel Lanzarote zu erwähnen. Das kulturelle Leben wird durch Ausstellungen, Theater- und Musikveranstaltungen von internationalem Rang bereichert. Traditionen drücken sich in Festen mit typischen Trachten und kanarischer Folklore in den einzelnen Dörfern aus, wobei das typische Saiteninstrument der Kanaren, die Timple, eine unverzichtbare Rolle spielt. Religion und heidnische Riten der Ureinwohner vermischen sich. Erwähnenswert ist der lateinamerikanisch angehauchte Karneval mit Samba-Rhythmen und vielen Farben, sowie die Tradition von Hahnenkämpfen und dem heute sehr populären Lucha Canaria, dem Kanarischen Ringkampf.

Medien [Bearbeiten]

Es gibt einen Fernsehsender, TV Canaria, den Radiosender Radio ECCA und folgende Tageszeitungen: Canarias7, Diario de Avisos, El Día, La Opinión de Tenerife, La Provincia (in alphabetischer Reihenfolge).

Siehe auch [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Allgemein zu den Kanarischen Inseln [Bearbeiten]

  • Richard Pott, Joachim Hüppe, Wolfredo Wildpret de la Torre: Die Kanarischen Inseln. Natur- und Kulturlandschaften. Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3284-2 (reichbebilderte Darstellung der Geobotanik)

Geschichte der Kanarischen Inseln [Bearbeiten]

  • Carlos Calvet: Geschichte und Mythen der Kanaren – Spuren einer längst untergegangenen Kultur. Bohmeier Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-89094-517-0.
  • Alfred Gebauer: Alexander von Humboldt. Seine Woche auf Teneriffa 1799. Beginn der Südamerikareise. Sein Leben, sein Wirken. Zech Verlag, Santa Úrsula 2009, ISBN 978-84-934857-6-4.
  • Carlos Müller: Die Kanarischen Inseln. Reisen durch die Zeit. Dagmar Drewes Verlag, Celle 2005, ISBN 3-936269-39-4. (Bebilderte Geschichte der Kanarischen Inseln mit umfangreicher Bibliographie.)

Flora und Fauna [Bearbeiten]

  • Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die Kosmos-Kanarenflora. Über 850 Arten der Kanarenflora und 48 tropische Ziergehölze. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1997, ISBN 3-440-06037-3.
  • Martin Wiemers: The butterflies of the Canary Islands. – A survey on their distribution, biology and ecology (Lepidoptera: Papilionoidea and Hesperioidea). In: Linneana Belgica. 15 (1995), S. 63-84, 87–118 pdf

Geologie der Kanarischen Inseln [Bearbeiten]

  • Peter Rothe: Sammlung Geologischer Führer Bd. 81: Kanarische Inseln. Gebr. Bornträger, Berlin/Stuttgart 2008, ISBN 978-3-443-15081-5.
  • Hoernle, Kaj und Carracedo, Juan-Carlos (2009) Canary Islands geology In: Encyclopedia of Islands. Gillespie, Rosemary D. und Clague, David A. (eds) ; University of California Press, Berkeley, California, USA, pp. 133-143. ISBN 978-0-520-25649-1, PDF (8 MB)
  • Juan Carlos Carracedo, Simon Day: Canary Islands. Classic Geology in Europe 4. Terra, Harpenden 2002 ISBN 978-1-903544-07-5
  • Vicente Arana, Juan C. Carracedo: Los Volcanes de las Islas Canarias. Editorial Rueda, Madrid 1978–1979, ISBN 84-7207-011-5 (für das Gesamtwerk)
    • Bd. I: Tenerife.
    • Bd. II: Lanzarote y Fuerteventura.
    • Bd. III: Gran Canaria.
    • Bd. IV: Gomera, La Palma, Hierro.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Artikel 3 des Autonomiestatuts der Kanarischen Inseln
  2. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 37, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 2,26 MB).
  3. Censos de Población y Viviendas 2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Volkszählungsergebnisse).
  4. Juan Carlos Carracedo, Simon Day: Canary Islands. Classic Geology in Europe 4. Harpenden, Terra, 2002, S. 1 ISBN 978-1-903544-07-5
  5. Juan Carlos Carracedo, Simon Day: Canary Islands. Classic Geology in Europe 4. Harpenden, Terra, 2002, S.2
  6. Juan Carlos Carracedo, Simon Day: Canary Islands. Classic Geology in Europe 4. Harpenden, Terra, 2002, S. 56
  7. Juan Carlos Carracedo, Simon Day: Canary Islands. Classic Geology in Europe 4. Harpenden, Terra, 2002, S.4
  8. Juan Carlos Carracedo, Simon Day: Canary Islands. Classic Geology in Europe 4. Harpenden, Terra, 2002, S. 9f.
  9. vgl. auch zu Teneriffa: Dieter Gödecke: Die Las Cañadas Caldera. Überblick. Geowissenschaftliches Zentrum Göttingen, Geochemie. Zugriff: 21. Juni 2011
  10. Aktuelle Informationsquellen zum Vulkanausbruch vor El Hierro 2011 (deutsche Link-Liste zu meist spanischsprachigen Quellen)
  11. Schlangen werden zur Bedrohung. Wochenblatt, 23. Juni 2011
  12. Projekt LIFE10 NAT/ES/000565, LAMPROPELTIS – Control of the invasive species Lampropeltis getula californiae on the island of Gran Canaria (BIODIV), abgerufen am 26. März 2013 (englisch)
  13. W. J. M. Hagemeijer, M. J. Blair: The EBCC Atlas of European Breeding Birds – their distribution and abundance, T & A D Poyser, London 1997, ISBN 0-85661-091-7
  14. L. Svensson, P. J. Grant, K. Mularney, D. Zetterström: Der neue Kosmos-Vogelführer, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9
  15. http://ibc.lynxeds.com/
  16. M. Nogales, J. L. Rodríguez-Luengo, P. Marrero: Ecological effects and distribution of invasive non-native mammals on the Canary Islands. In: Mammal Review 36 (1), 2006, S. 49–65, doi:10.1111/j.1365-2907.2006.00077.x
  17. Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 4, abgerufen am 8. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  18. a b Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 6, abgerufen am 8. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  19. Die Kanaren in Zahlen 2005. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2005, S. 6, abgerufen am 8. Februar 2009 (PDF, 0,46 MB).
  20. a b Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 9, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  21. Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 10–13, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  22. 1.260 tote Flüchtlinge in knapp zwei Jahren. In: Wochenblatt.online. Wochenblatt S.L., 6. Oktober 2007, abgerufen am 9. Februar 2009.
  23. Eberhard Fohrer: Lanzarote. Michael Müller Verlag, Erlangen 2011, ISBN 978-3-89953-617-1.S.67 - 68
  24. Eberhard Fohrer: Lanzarote. Michael Müller Verlag, Erlangen 2011, ISBN 978-3-89953-617-1.S.68
  25. http://www.carlos-mueller.de/urkanarier.htm
  26. Eberhard Fohrer: Lanzarote. Michael Müller Verlag, Erlangen 2011, ISBN 978-3-89953-617-1.S.66 - 68
  27. a b Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 50, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  28. a b c Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 51, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  29. S. Naumann, A. Siegmund: Folgen des Massentourismus auf ein Inselökosystem – Siedlungsentwicklung auf Teneriffa. In: Uni Kiel. Pädagogische Hochschule Heidelberg, Abteilung Geografie, abgerufen am 10. Februar 2009 (PDF, 101 KB).
  30. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 201, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 2,26 MB).
  31. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 191, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 2,26 MB).
  32. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 228, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 2,26 MB).
  33. Jahresrückblick 2012: Teneriffa in Zahlen, Daten und Fakten. Teneriffa News, 14. Januar 2013, abgerufen am 18. Januar 2012 (deutsch).
  34. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 214, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 2,26 MB).
  35. Anuario Estadístico de Canarias. 2007. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 215, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 2,26 MB).
  36. Canarias en Cifras. 2007/08. In: Gobierno de Canarias. Kanarisches Institut für Statistik, 2008, S. 42, abgerufen am 9. Februar 2009 (PDF, spanisch, 1,17 MB).
  37. Durchschnittsgehalt auf den Kanaren unter den niedrigsten des Landes. In: Wochenblatt.online. Wochenblatt S.L., 12. August 2006, abgerufen am 10. Februar 2009.
  38. [1]
  39. Wochenblatt vom 13. Mai 2012: Arbeitslosenquote: 32 %
  40. Zona Especial Canaria. Gobierno de Canarias, abgerufen am 27. Januar 2013 (PDF; 96 kB).

Weblinks [Bearbeiten]

Wiktionary Wiktionary: Kanarische Inseln – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Fotos und Videos [Bearbeiten]

 Commons: Kanarische Inseln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kartenmaterial [Bearbeiten]

Zur Geschichte der Kanarischen Inseln [Bearbeiten]

Zur Geologie der Kanarischen Inseln [Bearbeiten]

Andere [Bearbeiten]


28.343064904722-15.7763671875Koordinaten: 28° 21′ N, 15° 47′ W


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